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	<title>dutchblog.de &#187; Musik, Bücher, Kunst &amp; Kultur</title>
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		<title>Buchempfehlung des Jahres 2009</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 06:57:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik, Bücher, Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Buchkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Jac. Toes]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Hoeps]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine erste Buchkritik! Zu Anfang m&#246;chte ich auf den merkw&#252;rdigen Umstand hinweisen das der deutsche Krimik&#228;ufer viele skandinavische Autoren alimentiert. Ein skandinavischer Autor der nicht bei Drei auf den B&#228;umen ist, der wird garantiert gezwungen einen Krimi zu schreiben. Die Verkaufszahlen schwedischer Kriminalschriftsteller in deutschen Gefilden hat eine H&#246;he erreicht, die in keinem Verh&#228;ltnis steht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Meine erste Buchkritik!<br />
</strong></p>
<p>Zu Anfang m&#246;chte ich auf den merkw&#252;rdigen Umstand hinweisen das der deutsche Krimik&#228;ufer viele skandinavische Autoren alimentiert. Ein skandinavischer Autor der nicht bei Drei auf den B&#228;umen ist, der wird garantiert gezwungen einen Krimi zu schreiben. Die Verkaufszahlen schwedischer Kriminalschriftsteller in deutschen Gefilden hat eine H&#246;he erreicht, die in keinem Verh&#228;ltnis steht zur Qualit&#228;t. Nicht missverstehen, es gibt auch gute skandinavische Autoren, Stig Larsson habe ich verschlungen, aber Mankells Textdramatik hatte f&#252;r mich immer etwas Seniorenhaftes. Ich kann mich noch an einen Beitrag erinnern im 3SAT Kulturmagazin (ca. 3 Jahre her). Da wurde als schwedischer Autor vorgestellt, normalerweise jemand der eher der sogenannten Hochkultur zugewandt ist und sich nun anscheinend zur Finanzierung seines Blockhauses im schwedischen Ikea-Wald an die Szenierung eines Thriller versuchte. Das Fernsehteam besuchte ihn und dieser Typ schaute die ganze Zeit in die Kamera mit dem interessierten Blick eines Elfenbeinturminsassen der sich dachte “So, so, damit wird also der Trog fabriziert um den sich sp&#228;ter die Schweine scharren”.</p>
<p>Manchmal werden auch brillante Thriller durch eine unsachgem&#228;&#223;e &#220;bersetzung verhunzt. Die deutsche &#220;bersetzung vom Schweigen der L&#228;mmer von Thomas Harris (Erstauflage) beim Heyne Verlag. Das war wohl eine Schnell&#252;bersetzung nach dem Motto: Schnell, schnell, Film mit Jodie Foster ist bereits in der Mache, Buch muss vorher raus. Der &#220;bersetzer (nur ein Fehler!) verstand nicht den Unterschied zwischen einem US-Marshall (Justizvollzugsbeamter, manchmal mit Polizeibefugnis, wird &#252;brigens h&#228;ufiger falsch &#252;bersetzt) und einem Sheriff (lokale Polizeiaufsicht, Befugnis endet an der Stadtgrenze). Kleinigkeiten, aber nervig. Im &#252;brigen hat das amerikanische FBI gegen&#252;ber dem deutschen BKA oder dem britischen New Scotland Yard eine bemitleidenswert geringe Aufkl&#228;rungsquote. Hollywood b&#252;gelt dies nat&#252;rlich.</p>
<p><a href="http://dutchblog.de/wp-content/uploads/2009/12/image1.png"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 0px 3px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="image" src="http://dutchblog.de/wp-content/uploads/2009/12/image_thumb1.png" border="0" alt="image" width="218" height="244" align="left" /></a> Einen richtig sch&#246;nen Flow hat der Ko-Autor meiner Buchempfehlung: der Niederl&#228;nder <a href="http://www.jactoes.nl/" target="_blank">Jac. Toes</a>. Zuletzt wurde er f&#252;r den fl&#228;mischen Krimipreis, die diamantene Kugel, nominiert. Vorher staubte er bereits eine Nominierung f&#252;r den Gouden Strop ab, dem Preis f&#252;r den spannendsten Roman in niederl&#228;ndischer Sprache. Tats&#228;chlich gewann er den Preis im Jahr 1998. Zusammen mit dem deutschen Autor <a href="http://www.literaturbuero-nrw.de/hoeps.html" target="_blank">Thomas Hoeps</a> (Hey, wie w&#228;re es mit einer eigenen Homepage) gewannen sie f&#252;r ihren ersten gemeinsamen Roman “Nach allen Regeln der Kunst” im Jahr 2008 den Gouden Strop. Das erste gemeinsame Buch und direkt abstauben – Punktlandung. Ihr neuestes Buch lautet “Das L&#252;genarchiv”. Wieder mit den Hauptfiguren aus ihrem ersten gemeinsamen Roman.</p>
<p>Im ersten Roman wird eine Leiche in einem Museum in M&#246;nchengladbach gefunden, dann eine Leiche in Arnheim. Nach dem dritten Mord wird klar, ein Serienm&#246;rder schl&#228;gt zu. Ein im besten Sinne grenz&#252;berschreitende Roman. In jedem Satz erkennt der geneigte Leser Talent und die genaue Beobachtung gesellschaftlicher Realit&#228;t. Wie genau ihr Blick ist, verdeutlicht beispielsweise folgender, kurzer Auszug aus ihrem ersten Roman. Mit diesem Beispiel wird ein kompletter beruflicher Zustand bei der Polizei in wenigen S&#228;tzen pr&#228;zise illustriert:</p>
<blockquote><p>“Micky erkannte die typische Apathie nach einer n&#228;chtlichen Aktion. Um drei Uhr aus den Federn, um vier Uhr das Briefing und um f&#252;nf Uhr der Einsatz. Um acht Uhr war das gesamte Adrenalin verbraucht und der Tag hatte nicht mal angefangen”.</p></blockquote>
<p>Nicht viele deutsche Autoren beherrschen das forcierte Tempo durch den Einsatz der m&#252;ndlichen Rede. Thomas Hoeps und Jac. Toes hingegen scheinen die<a href="http://dutchblog.de/wp-content/uploads/2009/12/image2.png"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 0px 3px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="image" src="http://dutchblog.de/wp-content/uploads/2009/12/image_thumb2.png" border="0" alt="image" width="207" height="244" align="right" /></a> darin liegende M&#246;glichkeit zur Dramatik mit der Muttermilch aufgesogen zu haben. Perfekt abgestimmte Spannung wird durch eine nat&#252;rliche Sprache, faszinierende Ortswechsel und einem chirurgisch scharfen Blick auf gesellschaftliche Missst&#228;nde beschrieben. Ich empfand die Arbeit der beiden Autoren auf hohem sprachlichen Niveau, ohne allerdings in Goethe-hafter Penetranz darauf hinzuweisen. Gerade letzteres f&#228;llt mit h&#228;ufig bei manchen deutschen Autoren schmerzhaft auf. Der h&#246;chst betr&#252;bliche Umstand das nur die wenigsten Autoren von ihrer Kunst leben k&#246;nnen, wird kompensiert durch das Ich-bin-ein-Genie-und-ihr-Vollspacken-habt-das-noch-nicht-bemerkt Syndrom. Also kunstvoll gedrechselte S&#228;tze die in ihrer grauen Leblosigkeit jede Seite in eine staubtrockene Bleiw&#252;ste verwandeln. Ich kann nicht genug betonen wie stark sich Thomas Hoeps und Jac. Toes davon unterscheiden. Die Autoren beschreiben das Leben in seiner satten F&#252;lle.</p>
<p>Bei einem deutsch-niederl&#228;ndischen Autoren-Duo d&#252;rfen ironische Seitenhiebe auf den Nachbarn nat&#252;rlich nicht fehlen. Aus dem Buch “Das L&#252;genarchiv”:</p>
<blockquote><p>“…Und er hat akzeptiert, dass sie f&#252;r eine &#220;berweisung der Kaution nach Deutschland eine satte Geb&#252;hr verlangten. So viel Bereitschaft zur Geldverschwendung vergisst ein niederl&#228;ndischer Kaufmann nicht. Erst recht nicht bei einem Deutschen”.</p></blockquote>
<p>Das erste Buch gefiel mir einen Tick besser, bin aber davon &#252;berzeugt das die berufliche Entscheidung ihres Hauptdarsteller Robert Patati am Ende des zweiten Buches viel Hoffnung f&#252;r einen prallen, dritten Band &#252;brig l&#228;sst.</p>
<p>Wer also bei der Riesenauswahl von Thrillern in einer deutschen Buchhandlung verunsichert ist. Bei Thomas Hoeps und Jac. Toes kann er problemlos zugreifen.</p>
<p align="center">~~~~~~~~~~</p>
<p align="left">Thomas Hoeps und Jac. Toes – Nach allen Regeln der Kunst. Erschienen im Grafit Verlag. <a href="http://www.grafit.de">www.grafit.de</a></p>
<p>Thomas Hoeps und Jac. Toes – Das L&#252;genarchiv. Erschienen im Grafit Verlag. <a href="http://www.grafit.de">www.grafit.de</a></p>
<p align="center"><em><span style="font-size: xx-small;">Disclaimer: Die B&#252;cher wurden mir freundlicherweise vom Verlag zur Verf&#252;gung gestellt.</span></em></p>
<p align="center">~~~~~~~~~~</p>
<p align="center"><strong><em>Damit verabschiede ich mich in die Winterpause. </em></strong></p>
<p align="center"><strong><em>Allen Lesern des Dutchblog nur das Beste, Sch&#246;ne, Gute und Wahre.</em></strong></p>
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		<title>Illegale Downloads</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 06:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik, Bücher, Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Raubkopien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die B&#252;rgerrechtsbewegung Bits of Freedom hat das Regierungskabinett aufgerufen, das kommende Downloadverbot auszusetzen. Illegale Downloads werden in den Niederlanden zur Zeit noch anders behandelt wie in Deutschland. Der Download f&#252;r den pers&#246;nlichen Gebrauch wird nicht verfolgt, das Anbieten illegaler Downloads allerdings wohl. F&#252;r die Jungs und M&#228;dels von Bits of Freedom w&#252;rde ein Verbot dazu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://dutchblog.de/wp-content/uploads/2009/12/bof.gif"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; margin-left: 0px; border-top: 0px; margin-right: 0px; border-right: 0px" title="bof" border="0" alt="bof" align="left" src="http://dutchblog.de/wp-content/uploads/2009/12/bof_thumb.gif" width="214" height="66" /></a> Die B&#252;rgerrechtsbewegung Bits of Freedom hat das Regierungskabinett aufgerufen, das kommende Downloadverbot auszusetzen.</strong></p>
<p>Illegale Downloads werden in den Niederlanden zur Zeit noch anders behandelt wie in Deutschland. Der Download f&#252;r den pers&#246;nlichen Gebrauch wird nicht verfolgt, das Anbieten illegaler Downloads allerdings wohl. F&#252;r die Jungs und M&#228;dels von <a href="https://www.bof.nl/" target="_blank">Bits of Freedom</a> w&#252;rde ein Verbot dazu f&#252;hren, Millionen von Niederl&#228;ndern zu kriminalisieren. Die B&#252;rgerrechtsbewegung macht sich auch Sorgen &#252;ber die Handhabung und Durchsetzung des Verbotes, denn: “Das Verbot ist nicht durchsetzbar ohne hinter den B&#252;rgern zu spionieren. Die Niederlande m&#252;ssen dazu Instrumente eines Polizeistaates benutzen”. </p>
<p>Das Regierungskabinett machte im Oktober bekannt, das innerhalb von drei Jahren ein gesetzliches Verbot eingef&#252;hrt wird. Voraussetzung w&#228;re allerdings, das Anbieter gen&#252;gend legale M&#246;glichkeiten schaffen m&#252;ssen um urheberrechtliche G&#252;ter (Musik, Film, Spiel, B&#252;cher etc.) anzubieten. Dabei wird zur Zeit daran gedacht einen monatlichen Obolus einzuf&#252;hren &#252;ber den die Nutzer dann Musik anh&#246;ren bzw. austauschen k&#246;nnen.</p>
<p>Ein generelles Downloadverbot wie in Deutschland wird in einem nach Popkultur verr&#252;ckten Land wie die Niederlande sehr schwer durchsetzbar. Prinzipiell finden Niederl&#228;nder, und hier besonders die konservativen Kr&#228;fte, das der Staat nichts in den eigenen 4 W&#228;nden zu suchen hat. Ich erinnere mich das ein popul&#228;rer Radio-DJ eines Piratensender, ein paar D&#246;rfer weiter, verhaftet wurde und f&#252;r einen Monat in das Gef&#228;ngnis musste. Er hatte mehrfach gegen das Sendeverbot versto&#223;en. Als er entlassen wurde, hing ein gro&#223;es Willkommenstransparent &#252;ber seiner Stra&#223;e, die H&#228;user waren beflaggt und das halbe Dorf feierte seine Wiederkehr. Er galt als ein popul&#228;rer Revoluzzer. Eine solche Reaktion kann ich mir in Deutschland nur &#228;u&#223;erst schwer vorstellen. Hier in den Niederlanden h&#246;rt auch jeder Radio, alle Altersklassen, jede politische Richtung, immerzu. Radio-DJs verdienen ein Verm&#246;gen und sind landesweit bekannt und beliebt. Niederl&#228;ndischer Schlager und gerne auch deutscher Schlager (von der fiesesten Sorte, brrr) wird haupts&#228;chlich &#252;ber die im ganzen Land verteilten illegalen Radiosender ausgestrahlt. Da zahlt keiner seine Lizenz-Abgaben. Schlagerparties nennen sich in den Niederlanden auch zunehmend Piratenfeste. Die Kultur des Sharing ist weit verbreitet. Das dies von den K&#252;nstlern kritisch be&#228;ugt wird, d&#252;rfte verst&#228;ndlich sein. </p>
<p>Mit einer Kulturflatrate (die nicht &#252;berwacht wird) k&#246;nnte ich mich allerdings durchaus anfreunden.</p>
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		<title>Wort des Jahres 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 06:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik, Bücher, Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Klatsche]]></category>
		<category><![CDATA[Wort des Jahres]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Wort des Jahres d&#252;rfte nur kennen wer ein Nerd ist, oder ein Computer-Geek, ein Hacker, Cracker oder Coder. Alles verst&#228;ndlich? “Schwuppdizit&#228;t” Alle 14 Tage besorge ich mir die Computerzeitschrift c’t. Wer soviel wie ich, beruflich und privat, mit Computern zu schaffen hat (Legende: Atari, PC, Mac, PC, Mac, Mac, Mac, PC, Mac, PC) l&#228;sst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://dutchblog.de/wp-content/uploads/2009/12/ct.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 1px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="ct" src="http://dutchblog.de/wp-content/uploads/2009/12/ct_thumb.jpg" border="0" alt="ct" width="92" height="128" align="left" /></a> Mein Wort des Jahres d&#252;rfte nur kennen wer ein </strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nerd" target="_blank"><strong>Nerd</strong></a><strong> ist, oder ein Computer-</strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geek" target="_blank"><strong>Geek</strong></a><strong>, ein </strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hacker" target="_blank"><strong>Hacker</strong></a><strong>, </strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cracker" target="_blank"><strong>Cracker</strong></a><strong> oder </strong><a href="http://code.google.com/" target="_blank"><strong>Coder</strong></a><strong>. Alles verst&#228;ndlich?</strong></p>
<blockquote><p><strong>“Schwuppdizit&#228;t”</strong></p></blockquote>
<p>Alle 14 Tage besorge ich mir die Computerzeitschrift c’t. Wer soviel wie ich, beruflich und privat, mit Computern zu schaffen hat (Legende: Atari, PC, Mac, PC, Mac, Mac, Mac, PC, Mac, PC) l&#228;sst sich gerne von Deutschlands f&#252;hrendem Computermagazin &#252;ber die neuesten Trends aufkl&#228;ren. Dieses Magazin pr&#228;gte auch mein Wort des Jahres, es beschreibt die gef&#252;hlte Geschwindigkeit auf mobilen Hand-Computern (iPhone, Palm Pre, Android etc.). Also die Geschwindigkeit von startenden Programmen und der Wechsel zwischen den einzelnen Apps. Allerdings behauptet <a href="http://www.sprachnudel.de/woerterbuch/schwuppdizit%E4t" target="_blank">diese</a> Webseite, das Schwuppdizit&#228;t ganz allgemein die gef&#252;hlte Geschwindigkeit von Computern umschreibt</p>
<p>W&#228;hrend ich meiner Herzallerliebsten das Wort vorstellte fragte ich nur halb im Scherz welches Nomen denn das Wort h&#228;tte. Daraufhin meinte Sie: “Schwuppdizit&#228;t? Bockmist! Ihr Jungs habt manchmal richtig einen an der Klatsche”.</p>
<p>Okay, damit ist klar, das Wort ist m&#228;nnlich. *Smile*</p>
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		<title>Dutch Bloggies &amp; Zeitungssterben</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 07:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Musik, Bücher, Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Dutch Bloggies]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungssterben]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Weblog von nrc.next ist ausgerufen zum besten Weblog 2009. Ebenfalls nominiert waren in der Kategorie &#8220;Beste Weblogs&#8221;: Bright (Lifestyle Blog), Elsevier(verstehe ich nicht, ist eine normale News-Webseite mit einigen Blog Angeboten, aber wahrscheinlich verwischt sich das immer mehr), Frontaal Naakt (Kunst und Leseblog), GeenStijl (Dicke-Fresse-Blog mit rechtskonservativem Hintergrund), Science Palooza (Wissenschaftsblog), De Speld (hintersinniges [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img src="http://dutchblog.de/wp-content/uploads/2009/12/st.jpg" alt="st" width="482" height="178" align="left" /></strong></p>
<p><strong>Das</strong> <a href="http://www.nrcnext.nl/" target="_blank"><strong>Weblog von nrc.next</strong></a> <strong>ist ausgerufen zum besten Weblog 2009.</strong></p>
<p>Ebenfalls nominiert waren in der Kategorie &#8220;Beste Weblogs&#8221;: <a href="http://www.bright.nl/" target="_blank">Bright</a> (Lifestyle Blog), <a href="http://www.elsevier.nl/" target="_blank">Elsevier</a>(verstehe ich nicht, ist eine normale News-Webseite mit einigen Blog Angeboten, aber wahrscheinlich verwischt sich das immer mehr), <a href="http://www.frontaalnaakt.nl/" target="_blank">Frontaal Naakt</a> (Kunst und Leseblog), <a href="http://www.geenstijl.nl/" target="_blank">GeenStijl</a> (Dicke-Fresse-Blog mit rechtskonservativem Hintergrund), <a href="http://www.sciencepalooza.nl/" target="_blank">Science Palooza</a> (Wissenschaftsblog), <a href="http://www.speld.nl/" target="_blank">De Speld</a> (hintersinniges Satireblog) und <a href="http://www.nalden.net/" target="_blank">Nalden</a> (Kunstblog, Flash-Alarm).</p>
<p>Aber eigentlich wollte ich eine Reflektion schreiben &#252;ber eine <a href="http://www.zeit.de/2009/49/DOS-Medien" target="_blank">bemerkenswert gute Reportage</a> im Wochenmagazin &#8220;Die Zeit&#8221;. Daraus auch das folgende Zitat:</p>
<blockquote><p>Die niederl&#228;ndische Tageszeitung nrc.next hat ihre Auflage dank eigenst&#228;ndiger Themensetzung binnen zwei Jahren beinahe verdoppelt – auch ihre Leser sind im Schnitt j&#252;nger als 35.</p></blockquote>
<p>Heute muss jede Information verf&#252;gbar und kostenlos sein, T&#228;tigkeiten reduzieren sich auf das Dr&#252;cken von Tasten und das Schieben von M&#228;usen. Ich geh&#246;re wahrscheinlich zu den Wenigen die noch eine regionale Tages- und Wochenzeitung im Abo beziehen (Und ja, ich zucke nat&#252;rlich jedesmal zusammen wenn ich die Quartalsrechnung bekomme). Dazu noch zweimal im Monat eine Computerzeitschrift plus B&#252;cher und nat&#252;rlich eine Mitgliedschaft in zwei B&#252;chereien (Deutsche &amp; Niederl&#228;ndische). Viele h&#246;ren jetzt an dieser Stelle auf zu Lesen. Was soll das? Mein Haus, mein Auto, meine Frau &#8211; geht ja noch, aber meine Zeitung, meine B&#252;cher &#8211; wen interessiert so ein langweiliger Schei&#223;. Gibts f&#252;r lau im Internet. Gibt es eben nicht. That&#8217;s the Point.</p>
<p>Der Artikel in der Zeit in seiner ganzen n&#252;chternen Klarheit hat mich, obwohl durchaus vertraut mit dem Lauf dieser Zeit und dem Gewerbe im speziellen, doch eindringlich erschrocken.</p>
<p>Was ich ausdr&#252;cken will. Wir brauchen eine freie Presse. Wir! Wir brauchen aufwendige Reportagen und keine Content-Lieferanten. Wir brauchen Recherche und keine PR-Berichte. Journalisten und Redakteure die ihren Lebensunterhalt mit gewissenhafter Arbeit verdienen, dadurch ein aufrechtes Standing bekommen und sich nicht als willf&#228;hriger Arm irgendwelcher Konzerne verstehen. Vor allem aber brauchen wir Qualit&#228;t. Bedauerlicherweise wird dies nicht von vielen verstanden, stattdessen wird reduziert am wichtigsten einer Zeitung: am Menschen. Doch Qualit&#228;t muss bezahlt werden, von mir, von anderen, von uns. Der Nur-Sohn Erbe mit der Zeitung an der Backe. Fr&#252;her wurden Zeitungen gemacht um Meinungen zu verkaufen, mit allen Implikationen. Heute werden Zeitungen herausgebracht um den Shareholder Value zu steigern. Darum auch &#252;berall der gleiche Konsens-Quark. Mainstream allerorten. Blo&#223; niemanden auf die F&#252;&#223;e treten, schon gar nicht Missst&#228;nde anprangern.</p>
<p>L&#228;ngst hat sich die Opposition in das Internet abgesetzt. Die Bild bedient nur noch Nichtw&#228;hler. Es gibt nichts umsonst und Qualit&#228;t schon mal gar nicht.</p>
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		<title>Die &#220;bersetzung von Dan Brown &#8211; The Lost Symbol</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 06:16:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik, Bücher, Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich interessiere mich schon aus beruflichen Gr&#252;nden f&#252;r &#220;bersetzer, zwar &#252;bersetzte ich selbst (bislang) keine literarischen Texte, aber die Arbeit der &#8220;Anderen&#8221; findet gerne mein Interesse. Anfang der Woche erschien in meiner regionalen Tageszeitung &#8220;De Gelderlander&#8221; ein Artikel &#252;ber die &#220;bersetzung des weltweit erwarteten Blockbuster (allein an Vorbestellungen) &#8220;The Lost Symbol&#8221; von Dan Brown. Meine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img src="http://dutchblog.de/wp-content/uploads/2009/10/lost_symbol.jpg" alt="lost symbol" width="101" height="147" align="left" />Ich interessiere mich schon aus beruflichen Gr&#252;nden f&#252;r &#220;bersetzer, zwar &#252;bersetzte ich selbst (bislang) keine literarischen Texte, aber die Arbeit der &#8220;Anderen&#8221; findet gerne mein Interesse.</strong></p>
<p>Anfang der Woche erschien in meiner regionalen Tageszeitung &#8220;<a href="http://www.gelderlander.nl/" target="_blank">De Gelderlander</a>&#8221; ein Artikel &#252;ber die &#220;bersetzung des weltweit erwarteten Blockbuster (allein an Vorbestellungen) &#8220;The Lost Symbol&#8221; von Dan Brown. Meine regionale Tageszeitung stellte kurz die &#220;bersetzung vor. Ich sollte noch vorausschicken, das ich selbst keineswegs zu den Fans von Dan Brown geh&#246;re, keines seiner B&#252;cher hat bei mir die 50 Prozent Marke geschafft &#8211; sprich: vor der H&#228;lfte des Buches &#252;bermannte mich die Langeweile. Und die Filme mit Tom Hanks erst, boah watt schlecht, da kann Hanks aber besser spielen. Aber, ich gebe die Hoffnung nicht auf, wobei, &#228;hem; die stirbt bekanntlich am letzten.</p>
<p>Am 15. September bekamen die &#220;bersetzer das Buch, es war der Tag der englischen Erstver&#246;ffentlichung. Sie bekamen Zeit bis zum 29. September. Da saftet das Privatleben auf den Kosmos des Computermonitor ein. Der Verlag <a href="http://www.uitgeverijluitingh.nl/" target="_blank">Luitingh</a> splittete das Buch (500 Seiten) in acht Teile und auf vier &#220;bersetzer: <a href="http://www.literatuurplein.nl/persdetail.jsp?persId=43071" target="_blank">Erica Feberwee</a>, <a href="http://www.myoffice.nl/gids/Yolande_Ligterink_Vertalingen_Engels_Spaans.html" target="_blank">Yolande Ligterink</a>, <a href="http://www.boekvertalers.nl/author/marion_d/" target="_blank">Marion Drolsbach</a> und <a href="http://www.nrcboeken.nl/nieuws/dan-brown-is-al-bestseller-maar-nog-niet-verschenen" target="_blank">Pieter Janssens</a>. <a href="http://www.literatuurplein.nl/persdetail.jsp?persId=46843" target="_blank">Anne L&#246;hnberg</a> (das h&#246;rt sich schwer Deutsch an) kontrollierte die &#8220;Continuity&#8221;; da &#252;bersetzte der eine Magnetkarte, der andere erkennt die Schl&#252;sselkarte, der Dritte den Pass. Es wurde der &#8220;Pass&#8221;, kurz und pr&#228;gnant.</p>
<p>Nat&#252;rlich kommunizierten die &#220;bersetzter auch miteinander, &#252;ber 1000 Email wurden untereinander verschickt. Kurze Geschichte aus einem &#220;bersetzerleben: Alle vier &#252;bersetzten das englische &#8220;The Architect&#8221; zum niederl&#228;ndischen &#8220;de architect (der Architekt)&#8221;, dann ver&#228;nderte sich die Geschichte &#252;ber die Freimaurer und es wurde letztendlich: &#8220;de bouwmeester (der Baumeister)&#8221;.</p>
<p>Dan Brown steht bekannt als Schreiber von Hochspannung, aber er ist kein gro&#223;er Stilist, dazu Anne L&#246;hnberg: &#8220;Wenn er schreibt, dass jemand tiefschwarze Augen hat, dann wiederholt er dies einige Seiten sp&#228;ter. Ein literarischer Schreiber w&#252;rde dies anders formulieren&#8221;. &#220;bersetzer sind die ersten, die solche kleinen Fehler bemerken. Die &#220;bersetzerin Yolande Ligterink bemerkt noch einen anderen Fehler &#8220;In einer Szene beschreibt er wie sein Hauptdarsteller Robert Langdon nach links zum <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tidal_Basin_%28District_of_Columbia%29" target="_blank">Tidal Basin</a> und Jefferson Memorial schaut. Das geht so nicht, daf&#252;r h&#228;tte er nach rechts schauen m&#252;ssen&#8221;.</p>
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