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	<title>dutchblog.de &#187; ABN-Amro</title>
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		<title>Der Rest vom Sch&#252;tzenfest</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 06:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[ABN-Amro]]></category>
		<category><![CDATA[Fortis]]></category>
		<category><![CDATA[Geldvernichtung]]></category>

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		<description><![CDATA[Fortis, die Bank die im vorigen Oktober f&#252;r 24 Milliarden Euro Anteile an ABN-Amro &#252;bernommen hat, ist heute selbst nur noch 11 Milliarden wert. ABN-Amro wurde damals &#252;bernommen von Fortis, der Royal Bank of Scotland und der Banco Santander. Die drei Banken beschnitten ABN-Amro, so &#252;bernahmen die Briten und Spanier die meisten ausl&#228;ndischen Aktivit&#228;ten der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fortis, die Bank die im vorigen Oktober f&#252;r 24 Milliarden Euro Anteile an ABN-Amro &#252;bernommen hat, ist heute selbst nur noch 11 Milliarden wert.</strong></p>
<p>ABN-Amro wurde damals &#252;bernommen von Fortis, der Royal Bank of Scotland und der Banco Santander. Die drei Banken beschnitten ABN-Amro, so &#252;bernahmen die Briten und Spanier die meisten ausl&#228;ndischen Aktivit&#228;ten der niederl&#228;ndischen Bank. Fortis selbst bekam drei Unterabteilungen von ABN-Amro: die niederl&#228;ndische Konsumentenbank, die Abteilung Verm&#246;gensverwaltung und die &#8220;Private Clients&#8221;, die Bank f&#252;r reiche Privatpersonen. Die Monopolkomission der EU verf&#252;gte, das Fortis eine zu gro&#223;e Marktdominanz in den Niederlanden h&#228;tte und so musste die Fortis die Handelsbank HBU absto&#223;en und dreizehn Beratungsb&#252;ros an die Deutsche Bank, beides ehemals Aktivit&#228;ten der ABN-Amro.</p>
<p>Die Abteilung Verm&#246;gensverwaltung steht nicht zum Verkauf, sie wurde mittlerweile komplett in Fortis integriert, die restlichen Unterabteilungen wurden in ein selbstst&#228;ndiges Unternehmen integriert, die RFS Holding, der letzte Rest. Dieser Rest verf&#252;gt &#252;ber 560 Filialen und 22.000 Arbeitnehmer in den Niederlanden. H&#228;tte die ING diese &#252;bernommen, w&#228;re es sicherlich zu einer Konfliktsituation mit der EU gekommen, denn der ING geh&#246;rt bereits eine andere Konsumentenbank, die niederl&#228;ndische Postbank. ING ist die klassische niederl&#228;ndische Mittelstandsbank, w&#228;hrend die Postbank h&#228;ufig von Einsteigern, Geringverdienern oder als Zweitkonto genutzt wird. Bei einer &#220;bernahme h&#228;tten also wiederum Anteile abgegeben werden m&#252;ssen.</p>
<p>Von der ehemals gro&#223;en ABN-Amro w&#228;re nichts mehr &#252;brig geblieben.</p>
<p><span style="font-size: x-small;">Quelle: <a href="http://www.bndestem.nl/algemeen/economie/3792941/Restant-van-wat-ABN-Amro-ooit-was-staat-in-de-etalage.ece" target="_blank">BN DeStem</a></span></p>
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		<title>Der Fall der Fortis Bank</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 04:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[ABN-Amro]]></category>
		<category><![CDATA[Fortis]]></category>
		<category><![CDATA[Idioten in Nadelstreifen]]></category>
		<category><![CDATA[Kreditkrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Habgier? Gr&#246;&#223;enwahn? Hybris? Oder die gute alte Dummheit? Der belgisch-niederl&#228;ndische Bank- und Versicherungskonzern Fortis hat sich &#252;bernommen. Und zwar deutlich. Das wichtigste zuerst: Der Stand um Mitternacht war folgender: Die Niederlande, Belgien und Luxemburg kaufen gro&#223;e Anteile an Fortis (= Verstaatlichung). Die Niederlande &#252;bernehmen 49 Prozent des Bank- und Versicherungskonzern und bezahlen 4,7 Milliarden Euro [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img height="138" alt="fortislogo" src="http://www.dutchblog.de/wp-content/uploads/2008/09/fortislogo.jpg" width="235" align="left" />Habgier? Gr&#246;&#223;enwahn? Hybris? Oder die gute alte Dummheit? Der belgisch-niederl&#228;ndische Bank- und Versicherungskonzern Fortis hat sich &#252;bernommen. Und zwar deutlich.</strong></p>
<p>Das wichtigste zuerst:</p>
<p>Der Stand um Mitternacht war folgender: Die Niederlande, Belgien und Luxemburg kaufen gro&#223;e Anteile an Fortis (= Verstaatlichung). Die Niederlande &#252;bernehmen 49 Prozent des Bank- und Versicherungskonzern und bezahlen 4,7 Milliarden Euro daf&#252;r (NRC Handelsblad berichtet folgende Aufsplittung: Belgien 4,7 Milliarden, Niederlande 4 Milliarden, Luxemburg 2,5 Milliarden). ABN-Amro wird verkauft. Bislang nicht best&#228;tigt wurde das Ger&#252;cht, das die Bank ING f&#252;r 10 Milliarden Euro die ABN-Amro &#252;bernimmt. Die Spargelder w&#228;ren zu 100 % sicher (Ohweia, wenn Politiker schon &#246;ffentlich solche Aussagen zu Geh&#246;r bringen, dann brennt der Baum!).</p>
<p>&#8220;Es ist kein Zweifel m&#246;glich, Fortis geht nicht in den Konkurs&#8221;, das waren die letzten Worte von Herman Verwilst, bevor er als Chef des Konzern abgel&#246;st wurde. Am Donnerstag sank der B&#246;rsenkurs von Fortis um 20 Prozent. An der B&#246;rse ist die Fortis nur noch 13 Milliarden Euro wert, das ist nur etwas mehr, als die H&#228;lfte dessen, das Fortis bezahlt hat f&#252;r die &#220;bernahme von ABN-Amro (72 Milliarden Euro komplett, zusammen mit der Royal Bank of Scotland und der spanischen Banco Santander). Diese &#220;bernahme plus die amerikanische Kreditkrise hat dem Konzern voraussichtlich das Genick gebrochen. Erstickungstod durch &#220;berfressung.</p>
<p>Die Tageszeitung Trouw hat eine sch&#246;ne <a href="http://www.trouw.nl/nieuws/article1866873.ece/Fortis_verspeelde_vertrouwen_van_beleggers.html" target="_blank">&#220;bersicht</a> publiziert, hier einige Ausz&#252;ge:</p>
<p>Januar 2008: erste Ger&#252;chte das Fortis finanzielle Probleme hat, die niederl&#228;ndische Bank ABN-Amro zu &#252;bernehmen.</p>
<p>7. M&#228;rz: Bei der Pr&#228;sentation der Jahreszahlen wird deutlich das die amerikanische Kreditkrise den Konzern etwa 1,5 Miulliarden Euro kosten wird. Investierer werden gesucht.</p>
<p>19. M&#228;rz: der chinesische Versicherungskonzern Ping AN investiert 2,2 Milliarden Euro und kontrollieren danach 50 % der Abteilung Verm&#246;gensverwaltung.</p>
<p>5. Juni: Chef von Fortis sagt &#246;ffentlich, das die Gesch&#228;fte gut laufen w&#252;rden.</p>
<p>26. Juni: Fortis gibt bekannt, weitere 8 Milliarden Euro n&#246;tig zu haben, B&#246;rsenkurs nimmt Talfahrt auf.</p>
<p>15. Juli: der B&#246;rsenkurs sackt deutlich nachdem bekannt wird, das sich die staatliche Finanzaufsicht einschaltet.</p>
<p>September 2008: Ger&#252;chte &#252;ber kommenden Konkurs h&#246;ren nicht auf. Politik aus den Niederlanden und Belgien suchen nach einer strukturellen L&#246;sung (strukturelle L&#246;sung, Politiker Blabla f&#252;r: Wir haben keine Ahnung was wir tun sollen)</p>
<p>Randnotiz: 2007 wurde Fortis als bester Arbeitgeber von der Zeitschrift <a href="http://www.intermediair.nl/" target="_blank">Intermediair</a> ausgerufen. Dieser Anspruch wird sich sicherlich nicht halten lassen.</p>
<p>Was f&#252;r eine gigantische Geldvernichtung, obwohl, Geld wird ja nicht vernichtet; es wechselt nur die H&#228;nde.</p>
<p><strong>Update:</strong></p>
<p>Nat&#252;rlich zog die Handelsweise der Regierung eine Debatte in der gesetzgebenden zweiten Kammer nach sich. Richtig gl&#252;cklich war keine Partei, aber um Vertrauen wieder herzustellen bei den Kunden, so Kees Vendrik von Gr&#252;n-Links, w&#228;re niemand besser geeignet als der Staat. Die gr&#246;&#223;te Oppositionspartei, die Sozialisten (SP) wollen aber das der Lohn der Topmanager deutlich sinkt, dar&#252;ber hinaus fragen sie sich, warum nur ein Anteil von 49 Prozent, wenn schon soviel Geld investiert wird, warum dann nicht 51 Prozent. Im gro&#223;en und ganzen sieht die Opposition den Rettungsplan aber als notwendigen Schritt an.</p>
<p><strong>Update 30.09.2008:</strong></p>
<p>Am sp&#228;ten Montagabend gab die ING Bank bekannt f&#252;r eine &#220;bernahme des Konkurrenten ABN-Amro nicht zur Verf&#252;gung zu stehen. Im Laufe des Montag verlor die ING an der B&#246;rse rund 18 Prozent ihres Wertes, die B&#246;rsianer bef&#252;rchteten das die ING f&#252;r eine &#220;bernahme sich verschulden m&#252;ssen und im Angesicht der momentanen Krise w&#228;re dies au&#223;erordentlich teuer. ABN-Amro versichert unterdessen am heutigen Dienstag in seitengrossen Anzeigen in allen Morgenzeitungen der Niederlande, die Bank w&#228;re gesund und h&#228;tte eine &#8220;selbstst&#228;ndige Position auf dem niederl&#228;ndischen Markt&#8221;.</p>
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