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	<title>dutchblog.de &#187; Belgien</title>
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		<title>Bloggerin entlarvt belgischen Verteidigungminister</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 07:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Belgien]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggerin]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidigungsminister]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Filmstudentin Nathalie Lubbe Bakker schrieb in ihrem Blog &#252;ber den volltrunkenen Besuch des belgischen Verteidigungsminister. Resultat: Sie wurde entlassen. Die Studentin sah Verteidigungsminister Pieter de Crem lallend in einer Bar in New York in der sie als Kellnerin arbeitete. Sie schrieb: &#8220;Er kam sturztrunken rein&#8221;, sie beschrieb auch seine vulg&#228;re Aussprache, das er lauthals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Filmstudentin Nathalie Lubbe Bakker</strong> <a href="http://www.nathalielubbebakker.com/?p=237" target="_blank"><strong>schrieb</strong></a> <strong>in ihrem Blog &#252;ber den volltrunkenen Besuch des belgischen Verteidigungsminister. Resultat: Sie wurde entlassen.</strong></p>
<p>Die Studentin sah Verteidigungsminister <a href="http://www.pieterdecrem.be/" target="_blank">Pieter de Crem</a> lallend in einer Bar in New York in der sie als Kellnerin arbeitete. Sie schrieb: &#8220;Er kam sturztrunken rein&#8221;, sie beschrieb auch seine vulg&#228;re Aussprache, das er lauthals sang und obendrein hinter der Bar stehen wollte (wie alle Betrunkenen). &#8220;Aber das &#196;rgste kommt noch&#8221;, schrieb sie weiter. Von einem Diplomaten h&#246;rte sie, das die Gruppe zu einer Besprechung gekommen war &#8211; obwohl zuvor bekannt war das diese abgesagt wurde.</p>
<p>Ihr kritisches Blog wurde schnell von der belgischen Presse <a href="http://www.standaard.be/Artikel/Detail.aspx?artikelId=GJH237A63" target="_blank">bemerkt</a>. Tags darauf bekam sie von ihrem Chef ihre Entlassung zu h&#246;ren. Es scheint als ob ein Beamter des Minister sich bei ihrem Boss &#252;ber die kritische Studentin beklagt hat. Das belgische Parlament nahm alles sehr kritisch auf und befragte den Minister &#252;ber sein auff&#228;lliges Verhalten, das Telefongespr&#228;ch und seine offensichtlich nutzlose Reise nach New York. Der Minister nannte das Blog &#8220;Geschw&#228;tzig&#8221; und das er durchaus ein volles Programm gehabt h&#228;tte (Ja klar, Apotheke suchen und Aspirin kaufen). Er best&#228;tigte das Telefongespr&#228;ch, aber es h&#228;tte keinen Druck gegeben die Bloggerin zu entlassen (Nein, nat&#252;rlich nicht, niemals, was f&#252;r ein abwegiger Gedanke). Auf <a href="http://de-de.facebook.com/people/Nathalie-Lubbe-Bakker/749151899" target="_blank">Facebook</a> unterst&#252;tzen mittlerweile viele hunderte die Bloggerin: &#8220;Gegen die Entlassung von Nathalie&#8221;.</p>
<p>Sie selbst <a href="http://www.nathalielubbebakker.com/?p=275" target="_blank">schreibt</a>, das sie ihre Entlassung verstehen w&#252;rde, aber kein Wort zur&#252;cknehmen w&#252;rde: &#8220;Ich muss diesen Monat wohl von Wasser und Brot leben. Aber daf&#252;r kann ich mich im Spiegel anschauen&#8221;. Weiter bemerkt sie sp&#246;ttisch: &#8220;Nat&#252;rlich hat der Minister recht damit das ich Niederl&#228;nderin bin und au&#223;erdem auch noch Bloggerin, das ist nat&#252;rlich eine sehr gef&#228;hrliche Kombination f&#252;r die &#214;ffentlichkeit&#8221;.</p>
<p>Cooles M&#228;dchen! Davon braucht die Welt mehr.</p>
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		<title>Fortis Untergang in Belgien</title>
		<link>http://dutchblog.de/2008/10/10/fortis-untergang-in-belgien/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 06:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Belgien]]></category>
		<category><![CDATA[Fortis]]></category>
		<category><![CDATA[Kreditkrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele, die Rede ist von 500.000, Belgier hatten ihre Altersversicherung angelegt in Aktien der untergegangenen Fortis Bank. Diese galt in Belgien als fester Garant der Sicherheit, sozusagen als Volksaktie. Darunter nat&#252;rlich auch einiges an Schwarzgeld, der Vorsitzende des fl&#228;mischen Verbandes der Anteilsbesitzer (Vlaamse Federatie van Beleggers -VFB) Paul Huybrechts spricht von vielen tausend Telefongespr&#228;chen mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Viele, die Rede ist von 500.000, Belgier hatten ihre Altersversicherung angelegt in Aktien der untergegangenen Fortis Bank. Diese galt in Belgien als fester Garant der Sicherheit, sozusagen als Volksaktie.<br />
</strong></p>
<p>Darunter nat&#252;rlich auch einiges an Schwarzgeld, der Vorsitzende des fl&#228;mischen Verbandes der Anteilsbesitzer (Vlaamse Federatie van Beleggers -VFB) Paul Huybrechts spricht von vielen tausend Telefongespr&#228;chen mit Menschen voller Wut, Trauer und Ungl&#228;ubigkeit. Das Familiensilber ist weg und sie k&#246;nnen noch nicht einmal etwas sagen, sie h&#228;tten halt besser aufpassen m&#252;ssen. Der Handel in Fortis Anteilen liegt zur Zeit still und es wird erwartet das nach der Splittung der Bank in einen (gesunden) niederl&#228;ndischen Anteil und dem (eher ungesunden) Durchverkauf an die franz&#246;sische BNP Paribas Bank das Schlimmste eintritt. Die belgische Konsumentenorganisation Test-Aankoop ermutigt die Menschen ihr Los publik zu machen, aber die Scham der Menschen &#252;ber ihre eigene Dummheit und Habgier verhindert dies.</p>
<p>Das ist schon merkw&#252;rdig, sollte man sein Verm&#246;gen und besonders die Alterssicherung nicht m&#246;glichst breit verteilen. Da haben Menschen ihr komplettes Verm&#246;gen in Fortis Anteile gelegt, das ist doch Irrsinn. Habgier schl&#228;gt Hirnzellen. Dieselben Menschen die damals fr&#246;hlich die &#220;bernahme der niederl&#228;ndischen ABN Amro Bank begr&#252;&#223;ten (ein Brocken der viel zu schwer war, aber im Nachhinein ist jeder schlauer) schauen heute ungl&#228;ubig ihrem investierten Kapital hinterher wie es im Abfluss versinkt. Und jeder sollte sich an die eigene Nase fassen,  Schadenfreude ist nicht angebracht, die Kreditkrise kann f&#252;r einige Menschen durchaus tragische Umst&#228;nde schaffen.</p>
<p><span style="font-size: x-small;">Quelle: <a href="http://www.volkskrant.nl/economie/article1076336.ece/Fortis-aandeel_was_het_familiezilver" target="_blank">Volkskrant</a></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Update:</strong></span></p>
<p><span style="font-size: small;">Manche haben ja den Schuss nicht geh&#246;rt, unglaublich mit welcher impertinenten Dreistigkeit manche Menschen durch die Welt wandeln:</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><a href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/697/313603/text/" target="_blank">Fortis und das Luxusdinner</a></span></p>
<p><span style="font-size: small;">Dutchblog Artikel: <a href="http://www.dutchblog.de/finanzen/der-fall-der-fortis-bank/" target="_blank">Der Fall der Fortis Bank</a></span></p>
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